Neuigkeiten

Freiwillige für gemeinsames Lernen mit Flüchtlingskindern gesucht

Der Verein “Koblenz lernt” sucht dringend freiwillige Koblenzer*innen, die bereit sind, eine Stunde pro Woche mit einem Flüchtlingskind Hausaufgaben zu machen und ihm zu helfen, besser Deutsch zu lernen:

“Wir versuchen, Schulen zu entlasten und den Flüchtlingskindern eine Integration durch Sprachförderung und individuelle Unterstützung zu ermöglichen. Lehramtsstudenten haben die Möglichkeit, sich ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei uns als Praktikum anerkennen zu lassen.”

Weitere Informationen gibt es unter www.koblenz-lernt.org, Anmeldungen können per Mail an j.retz@koblenz-lernt.org geschickt werden.

IT-Student Mannan sucht ein WG-Zimmer

Mannan, ein junger Mann aus der Ukraine, sucht eine Studierenden-WG, in der er Kontakte knüpfen und noch besser Deutsch lernen kann. Er spricht fließend Russisch, recht gut Englisch und auch schon ziemlich viel Deutsch.

Da er einen BA-Abschluss in Computer Science hat, fühlt er sich möglicherweise in einer Informatiker-WG o.ä. besonders wohl.

Bitte melde dich bei uns, wenn du ein WG-Zimmer zu vergeben und Interesse an Integration und interkulturellem Austausch hast! Die Miete für Mannan wird vom Sozialamt der Stadt Koblenz gezahlt.

Koblenzer Spendenplattform sammelboxx.de gestartet

sammelboxxUm die derzeit hohe Spendenbereitschaft aus der Koblenzer Bevölkerung mit dem gezielten Bedarf der hier lebenden Flüchtlinge schneller und besser zusammenzubringen, wurde heute in Kooperation mit der Stadt Koblenz die Online-Plattform sammelboxx.de eröffnet.

Auf dieser Website können Hilfsorganisationen ihren Bedarf an Spenden für Flüchtlinge melden. Gleichzeitig ist es Spender*innen möglich, konkret auf die Bedarfsmeldungen zu reagieren oder eigene zusätzliche Spendengebote zu veröffentlichen. Dies können sowohl Sachspenden als auch Angebote wie Dolmetschertätigkeiten, Fahrdienste oder Sport- und Freizeitaktivitäten sein.

Auch unser Runder Tisch wird in Kürze auf sammelboxx.de vertreten sein.

“Gemeinsam für ein besseres Leben in Deutschland” – Syrische Flüchtlinge sagen Danke

Ein Dankesbrief syrischer Flüchtlinge an die Koblenzer Bevölkerung – verteilt am 12. September 2015 bei der Aktion “DANKE Koblenz” vor der Liebfrauenkirche. Ein Video von der Aktion mit einem ausführlichen Interview gibt es hier.

“Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
sehr geehrte Damen und Herren.

Wir begrüßen Sie sehr herzlich zu unserer Veranstaltung:

Flüchtlinge, aber produktiv

Wir, die syrischen Flüchtlinge, wollen Ihnen für Ihre Unterstützung mit diesen Worten danken. Dankbarkeit, die wir fühlen, wenn wir sehen, wie viele Menschen uns Flüchtlinge mit weit geöffneten Armen und Großzügigkeit willkommen heißen. Danke, ein Wort das Ihrer Mühe und Hilfsbereitschaft niemals würdig sein wird, denn Sie haben gezeigt, dass es in dieser stockdunklen Welt doch kleine helle Lichter gibt, die an die Menschlichkeit glauben.

Diese Lichter werden immer mehr und eines Tages werden sich diese miteinander vereinen, denn sie geben uns und anderen Menschen Hoffnung. So leuchten in unseren Herzen auch die Lichter, die in Ihnen leuchten. Wie schön ist es doch zu sehen, wie Menschen Gutes tun, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, denen das Lächeln und die Freudentränen der Bedürftigen die beste Gegenleistung sind.

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Freies WLAN in Gülser Flüchtlingsunterkunft ermöglicht

Seit Ende August können die Bewohner*innen in der Flüchtlingsunterkunft Am Zehnthof in Güls einen kostenlosen WLAN-Zugang nutzen.

Möglich gemacht wurde dies durch die Initiative und technische Realisierung der Gruppe Freifunk MYK sowie das Engagement eines Gülser Bürgers, der den Internetzugang einrichten ließ und bis auf weiteres bezahlen wird.

Damit wurde von Freifunk MYK ein weiterer Knotenpunkt für ein freies, von Bürger*innen verwaltetes WLAN-Netz aufgebaut. Die Gruppe hat zum Ziel, allen Flüchtlingsunterkünften in Koblenz eine derartige Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.

In Kürze soll auch im ehemaligen Gasthaus “Zur Tränke” ein freier Internetzugang entstehen.

Sprachunterricht für Flüchtlinge – Hier lernt jeder mit!

Ein Erfahrungsbericht von Shabnam Ahmadshahi

“Mit dem Zuwachs an Flüchtlingen in Deutschland steigt natürlich auch der Bedarf an Unterkünften und Freiwilligen, die sich auf viele verschiedene Weisen einsetzen können. Darunter fällt auch der Sprachunterricht für Flüchtlinge, welche so schnell wie möglich erste Ansätze der Sprache erlernen sollten, um sich vor allem in wichtigen Situationen selbstständig ausdrücken zu können. Aus diesem Grund finden sich immer mehr SchülerInnen und StudentInnen, die ein- bis zweimal in der Woche einen Sprachkurs anbieten.

Dazu haben auch wir uns entschlossen, denn sich samstags eine Stunde Zeit zu nehmen, ist kein großer Aufwand. Das Gefühl nach dem Unterricht hingegen ist bei uns allen überwältigend. Jede Woche aufs Neue lernt man Menschen, egal welchen Alters, kennen, die eine unfassbare Geschichte zu erzählen haben. Oft kommen sie mit nichts als sich selbst und ihren Familien. Umso spannender ist es für uns, diese Menschen zu unterrichten.

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Tagung “Solidarität mit Flüchtlingen” am 23./24.10. in Bonn

Am 23. und 24. Oktober 2015 findet im Bonner Haus der Begegnung eine Tagung der Evangelischen Akademie im Rheinland mit dem Titel “Solidarität mit Flüchtlingen in Europa und in Nordrhein-Westfalen. Erfahrungen, Überlegungen, Konzepte” statt:

“Der massenhafte Tod von Flüchtlingen im Mittelmeer, das Leid der Flüchtlinge auf den Transitrouten, die Vielzahl von Menschen, die gerade auch in Nordrhein-Westfalen täglich Asyl begehren – die Flüchtlingsfrage prägt die öffentliche Debatte und das persönliche Gespräch. Die Kirchen und viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren sich, um den Flüchtlingen die Ankunft und den Alltag zu erleichtern.

Eine Akademie-Tagung greift die aktuelle Debatte auf. Sie bietet über die Tagesaktualität hinausgehende Hintergrundinformationen und fragt nach Handlungsmöglichkeiten für Kirche und Zivilgesellschaft.”

Kosten inklusive Übernachtung und Verpflegung: 70,00 Euro

Die Referentinnen und Referenten kommen aus Politik und Verwaltung in NRW, von den Evangelischen Kirchen in Rheinland und Westfalen, von der Diakonie und von Flüchtlingsinitiativen.

Ausführliche Informationen und das Programm sind hier zu finden.

Schulungen zum Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen am 26.10. und 30.11.

Die Lebensberatungsstelle des Bistums Trier in Mayen bietet zwei Schulungen zu “trauma-psychologischem Basiswissen für den sensiblen Umgang mit Flüchtlingen” an:

Flucht und Vertreibung – Verletzte Seelen
Immer mehr Menschen engagieren sich in der Flüchtlingsarbeit. Sie begegnen dort Menschen, denen in ihrem Land und/oder auf ihrer Flucht zum Teil Schreckliches widerfahren ist. Flüchtlinge reagieren deshalb oft in einer Art und Weise, die für Außenstehende schwer nachvollziehbar ist.
Für ehrenamtlich Engagierte sind daher Grundkenntnisse über die Auswirkungen traumatischer Erfahrungen eine wichtige Voraussetzung, um diesen Menschen gerecht zu werden und sich selbst nicht zu überfordern. Für die in der Flüchtlingshilfe engagierten Ehrenamtlichen vermitteln die Lebensberatungsstellen im Bistum Trier psychologisches Basiswissen für einen sensiblen Umgang mit Flüchtlingen.”

Die nächsten Termine:

  • 26. Oktober 2015 im Mehrgenerationenhaus Mayen, 17:30 – 20:00 Uhr
  • 30. November 2015 in Burgbrohl, 17:30 – 20:00 Uhr.

Anmeldungen und Rückfragen können direkt an die Lebensberatungsstelle (02651/48085, Arnd.Goerres@bgv-trier.de) gerichtet werden.

“Refugees Solidarity Koblenz” gegründet

Einige Menschen aus der Region Koblenz haben die Gruppe “Refugees Solidarity Koblenz” gegründet. Diese verfolgt drei Ziele (die sich an der Mutterorganisation “Refugees Solidarity Mainz” orientieren):

“1) Willkommen sagen […]
Wir wollen Kontakt zu örtlichen Flüchtlingen aufbauen und den Austausch zwischen Einheimischen und Flüchtlingen fördern. Somit wollen wir helfen, den Menschen das Gefühl zu geben, Willkommen zu sein – ein Stück weit angekommen zu sein. […]

2) Kommunikation
Wir wollen sichtbarer machen, wo in Koblenz schon überall geholfen wird, Hilfsanfragen weitergeben, und den Menschen eine Kontaktplattform geben, die helfen wollen. Somit können wir zusätzliche Anlaufstellen für die großartige Hilfe bauen, die in Koblenz schon so engagiert von zahlreichen Ehrenamtlichen betrieben wird. […]

3) Diskussion und Aufklärung
Ein Teil unseres Teams und des Teams der Mutterorganisation beschäftigt sich sehr stark mit den Medien, um die derzeitige Lage in den Blick der Social Media Welt zu richten. Wir wollen informieren und aufklären. Und wir wollen Diskussionen anstoßen – um die politische Situation. Dafür werden wir Nachrichten verbreiten und uns kritisch mit den Meinungen aller auseinandersetzen.” (Facebook-Beitrag der Gruppe)

Das Projekt steht noch am Anfang und hofft auf zahlreiche Unterstützung, um möglichst schnell erfolgreich zu arbeiten. Die Initiator*innen freuen sich über Unterstützung.

Kontakt: Refugees Solidarity Koblenz – Sergej Klein, Tel. 0172-5606339.

Festival “Refugee Aid” am 27.09. auf der Festung Ehrenbreitstein

refugee-aidAm Sonntag, 27. September 2015, wird ab 17 Uhr auf der Koblenzer Festung Ehrenbreitstein das “Refugee Aid” stattfinden – ein Benefiz-Festival für Flüchtlingshilfe und gegen Fremdenhass.

Die Organisator*innen schreiben:

“Kein Thema ist in den Medien zurzeit so präsent und kein Tag vergeht ohne neue erschreckende Meldung mit rassistischem Hintergrund zur aktuellen Flüchtlingssituation. Wir, Musiker, Bands und Firmen aus Koblenz und Umgebung, wollen ein Statement setzen, gegen Fremdenhass. Am 27. September findet auf der Festung Ehrenbreitstein ein Benefiz-Festival „REFUGEE AID“ statt, um dieses Statement zu untermauern und um Spendengelder für die Flüchtlingshilfe in und um Koblenz zu sammeln.”

Folgende Bands sind bereits für das Festival bestätigt: Völkerball, Still Collins, Heavytones, Heldmaschine & Marley‘s Ghost.

Eintritt: 15,00 € im Vorverkauf (inkl. aller Gebühren, Seilbahnfahrt und Festungseintritt)

Vorverkauf ab sofort, Tickets gibt’s auf www.cafehahn.de und im Ticketshop des Café Hahn in Güls.

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